
Minecraft ist ein (noch nicht einmal endgültig releastes) PC-Spiel mit einem unglaublich einfachen Spielprinzip und einem ebenso unglaublich hohen Suchtpotential. Man bewegt sich in einer Landschaft, die komplett aus kleinen, würfelförmigen Blöcken unterschiedlicher Art (z.B. Erde, Stein, Holz, in tieferen Schichten Goldadern, usw…) besteht, baut diese Blöcke ab und verwendet sie, um zum einen gewaltige Strukturen (beispielsweise dieses Schloss) hochzuziehen, zum anderen Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände herzustellen. All das, während bösartige (und kantköpfige) Monster nur darauf warten, einen wahlweise aufzufressen, zu vergiften, mit Pfeilen zu beschießen oder schlicht und einfach in die Luft zu sprengen. Aber auch friedliche und beeindruckende Lebewesen finden sich, beispielsweise Schweine und Kühe, Schafe, die Endermen und sogar Drachen.
Wie gesagt: simples Prinzip, enormer Suchtfaktor. 4.024.572 Personen haben das etwa 15 Euro teure Spiel inzwischen gekauft (Stand 14:32) und der Zähler auf der Homepage steigt im 10-Sekunden-Takt; fast 2 Millionen Fans hat die Facebook-Seite.
Und heute um 12:29 kamen die Betreiber ebenjener Seite auf die glorreiche Idee, einen Link zu teilen – einen Link auf das Konzept eines Minecraft-Begeisterten, die Spielinhalte als Lego-Sets zu vertreiben. Ich meine, wie groß kann die Reaktion der Fans eines Spiels, in dem es darum geht, aus kleinen Blöcken größeres zu bauen, darauf schon sein? Was soll schon passieren?


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