Archiv nach Monaten: Oktober 2011

Server am Polarkreis: Facebook friert (nicht)

Quelle: facebook.comQuelle: facebook.com
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Facebook ist populär – und so wie es aussieht, wird sich daran nicht allzu bald etwas ändern: Waren es vor einigen Monaten noch gerade einmal (…) eine halbe Milliarde Mitglieder, verzeichnet das beliebteste aller sozialen Netze inzwischen über 800 Millionen Menschen, die sich regelmäßig einloggen und Details ihres Lebens – egal ob wichtig, unwichtig oder Katzenbild – mit anderen teilen. Nach eigenen Angaben werden täglich 100 Millionen Bilder auf die weitläufigen Plateaus der Facebook-Prärie geschaufelt; und mehr als 50% der Nutzer verfallen öfter als einmal pro Tag ihrer Sucht – insgesamt über 700 Millionen Minuten monatlich.

Diese Menschen- und Datenmassen wollen versorgt werden und ähnlich wie bei Wikipedia oder Google bedeutet dies den stetigen Ausbau der Server-Infrastruktur. Doch während die beiden genannten Giganten bereits weltweit vertreten sind, befinden sich alle der Facebookschen Rechenzentren innerhalb der USA – bis jetzt.

Denn im Laufe des nächsten Jahres soll in Luleå im Norden Schwedens ein wahrlich gigantischer Komplex entstehen. Und dieser Standort bringt gleich mehrere Vorteile mit sich. Weiterlesen »

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WikiLeaks. Oder warum ohne Geld in der Tasche Informationen auch nichts mehr wert sind.

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Quelle: wikileaks.de

WikiLeaks hatte schon immer Gegenwind: Regierungen fühlten sich auf den Schlipps getreten, Botschafter entblößt; auch als Privatperson kann man Zweifel daran haben, ob das Vorgehen von Assange & Co. wirklich der Welt oder letztlich nur den Beteiligten selbst dient. Konzernriesen wie Amazon, Visa, Mastercard oder PayPal verweigerten die Zusammenarbeit und viele der kleinen Helferlein, die sich dazu berufen fühlten, WikiLeaks mit Daten zu versorgen, sehen sich erheblichen Problemen gegenüber, sollten sie erwischt werden. Bradley Manning darf im Falle einer Verurteilung beispielsweise mit 52 Jahren Haft rechnen.

Aber auch intern lief es alles andere als rund: Kommunikationsprobleme führten dazu, dass ungeschwärzte Versionen der Botschaftsdepeschen zugänglich wurden, Zerwürfnisse zwischen führenden Personen der Organisation brachten weitere Probleme mit sich. Ganz zu schweigen von dem scheinbaren Justizfeld- und Kreuzzug an Julian Assange.

Nun, WikiLeaks hat ein Loch. In der Tasche. Wie heute bekannt wurde, werden vorerst keine weiteren Veröffentlichungen getätigt, da man sich erst einmal darum kümmern wolle, die eigenen Finanzen in den Griff zu bekommen. Schuld daran seien allerdings andere: So heißt es beispielweise, dass über 95 Prozent der WikiLeaks zustehenden Spenden von amerikanischen Unternehmen zurückgehalten würden. Außerdem sei man aktuell gar nicht in der Lage, sichere Einsendemöglichkeiten anzubieten – sprich: dementsprechend häufig Veröffentlichungen durchzudrücken und größere, finanzwirksame Publicity zu genießen -, da das eigentlich dafür zuständige System sich bereits vor Monaten zusammen mit einem nun ehemaligen Mitarbeiter aus dem Staub gemacht habe. Ein Ersatz soll am 28. November in Betrieb gehen.

Wenn man genau hinsieht, findet man aber noch weitere Details. Weiterlesen »

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Von Wasserwerfern und Tränengas (Chile – una aventura, Teil 2)

Der Wasserwerfer (Hintergrund) fährt nach dem ersten Angriff davon, um Kehrt zu machen und erneut anzugreifen. Einige der Demonstranten überqueren hinter ihm die Straße, um aus dem Gefahrenbereich zu entkommen. Ein Mensch (dunkle Gestalt im Vordergrund) steht auf, nachdem er von der Wucht des Wasserstrahl niedergerissen wurde.Der Wasserwerfer (Hintergrund) fährt nach dem ersten Angriff davon, um Kehrt zu machen und erneut anzugreifen. Einige der Demonstranten überqueren hinter ihm die Straße, um aus dem Gefahrenbereich zu entkommen. Ein Mensch (dunkle Gestalt im Vordergrund) steht auf, nachdem er von der Wucht des Wasserstrahl niedergerissen wurde.
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Eben war ich mit Chico und Macarena, zwei Freunden aus Santiago, im “Las Lanzas” am Plaza Ñuñoa (Stadtteil Ñuñoa) auf ein Bier und eine Kleinigkeit zu essen (nach 8,5 Stunden im Labor). Der Straßencafé-Bereich des Las Lanzas war voll mit Menschen, und auch alle anderen Restaurants und Bars in der Umgebung waren ziemlich voll. Auf dem Plaza Ñuñoa fand gerade eine kleine Demonstration statt, eine völlig friedliche Versammlung von höchstens 150 – 200 Leuten, die trommelten, sangen und tanzten. Bis die Polizei kam…

 

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iPhone 4S (iCannot believe it)

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Quelle: apple.com

Es ist da, das neue iPhone 4S, und der Ansturm ist gewohnt gewaltig: Apple Stores in aller Welt werden belagert und gestürmt, um den Traum eines jeden Smartphone-Besitzers endlich in Händen halten zu können. Und die Wortwahl wird der Realität noch nicht einmal gerecht, verbrachte doch beispielweise in Sidney der allererste Käufer über 80 Stunden vor dem Apfelladen! Drei Tage für ein technisches Gerät ausharren, da gehört schon Geduld dazu – und Geld: Bei Telefónica o2 findet sich die 16GB-Version z.B. für 679 Euro; 64GB gibt’s für 919 Euro. Wie auch immer, es ist da!

Im Gegensatz zu Steve Jobs. Weiterlesen »

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Chile – una aventura, Teil 1

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¡Hola!

Ich bin nun seit einer Woche in Santiago de Chile und habe mich bereits ein bisschen eingelebt. Für jene, die es nicht wissen: Ich werde ein knappes halbes Jahr in Chile verbringen, wobei ich die ersten drei Monate lang ein Forschungspraktikum an der hiesigen Uni mache und im Anschluss dann meinen großen Rucksack packe, um durch Chile (und vielleicht auch noch andere Länder) zu reisen.

Aber lasst mich von vorne beginnen.

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Es war wohl Schicksal

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Foto: Michel Mazeau

Ein Albtraum für jeden Baum: Man wächst über Jahrzehnte oder Jahrhunderte vor sich hin, stört keine Menschenseele, sagt kein Wort – kurz: erfreut sich seines Lebens als Schirmakazie – und doch wird man plötzlich von einem betrunkenen LKW-Fahrer dem Boden gleichgemacht.

Nun könnte man sagen: Gut, Unfälle passieren, man kann nicht immer hochkonzentriert sein, schau mal, eine Möwe – wären da nicht die einzigartigen Umstände dieser unfreiwilligen Plättung. Die Akazie, der sog. Baum von Ténéré, stand inmitten der Ténéré-Wüste – 400km von jedem anderen Baum entfernt!

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Gestatten…

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… Kju mein Name.

Als Yannick mich fragte, ob ich an diesem Blog mitwirken wolle, war ich sofort begeistert – der Ruhm, die Ehre, das viele Geld, ich ließ mich einfach verführen.

Für mich ist das definitiv ein Experiment, denn es ist der erste Blog, an dem ich mitwirke. Deshalb wird sich noch zeigen müssen, ob eine Veröffentlichung des Gedankenbreis, der üblicherweise zwischen meinen zwei Ohren vor sich hinköchelt, überhaupt in eine lesenswerte Form gebracht werden kann, geschweige denn irgendeinen Mensch interessiert. Weiterlesen »

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El Blog, mhm, und jetzt?

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Hallo und herzlich willkommen zu “El Blog” -  ein Arbeitstitel, der vielleicht oder vielleicht auch nicht für immer bestand haben wird – und mögen alle Aufenthalte von einem noch nie dagewesenen Endorphinrausch begleitet werden. Ähm, ja…

Eine kurze Inhaltsangabe: In den letzten Wochen habe ich verschiedene Leute gefragt, ob sie Interesse daran haben, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen – und zwar in Form von Einträgen in einem Weblog. Ich habe ein paar Zusagen bekommen und freue mich schon auf die Ergebnisse; vorstellen sollen sich die Autoren aber selbst…

Zum Schicksal des früher unter dieser Domain ansässigen Blogs (dev.xscheme.de) werde ich nicht viele Worte verlieren, die kurze Version liest sich allerdings als “zu anstrengend”. Entschuldigung dafür.

Abschließend noch einmal herzlich willkommen und viel Spaß!

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